SoldatenKapelle

An der Soldatenkapelle, sowie am Römersteinbruch fährt man direkt vorbei, wenn man von Rust in Richtung Eisenstadt zur Autobahnauffahrt fährt. Dabei handelt es sich um eine riesige hügelige Landschaft, die der Marktgemeinde St. Margarethen angehört. Man nennt diese Landschaft auch das "Ruster Hügelland". Für die komplette Umrundung dieses Gebietes benötigt man ca. 1 Stunde. Das komplette Gelände is übersät von antiken Fossilien, wie Muscheln und leere Minischneckenhäusschen. Auf dem Rundgang kann man die wunderschönen Skulpturen bewundern, die zwischen den 60er und 70er Jahren von europäischen Bildhauern errichtet wurden. Sobald man das Gelände betritt bietet sich ein atemberaubender Ausblick zum Neusiedler See. Die Kapelle an sich wurde damals zwischen 1713 und 1715 am höchst gelegendstem Punkt zum Gedenken der Pestopfer erbaut. Leider handelt es sich nicht um ein originales Monument, denn während der Endkriegszeit 1945 wurde die Kapelle dem Erdboden gleichgemacht. Anfang der 70er Jahre jedoch wurde diese Gedenkstätte wieder aufgebaut und zu einer Heimkehrer-Gedächtniskapelle umgetauft. Der gleich daneben liegende Römersteinbruch war bereits schon den Römern bekannt und wurde aufgrund seiner beeindruckenden Felswände zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Ein kleiner Ausflug zur Soldatenkapelle lohnt sich daher auf alle Fälle!