SoldatenKapelle

Die Soldatenkapelle, sowie der Römersteinbruch befinden sich in der Marktgemeinde St. Margarethen. Im Osten wird das Gemeindegebiet vom Ruster Hügelland begrenzt, das durch seine abwechslungsreiche Strukturierung und die noch großflächig erhaltenen Trockenrasen die Landschaft weithin prägt. Die anlässlich der Pestepidemie von 1713 bis 1715 auf der höchsten Stelle des Kogls errichtete Kapelle beherrscht weithin das Ruster Hügelland. Die barocke Einrichtung der Kapelle wurde 1945/46 restlos zerstört. Im Jahre 1971 wurde die Kapelle zur Heimkehrer-Gedächtniskapelle umgewidmet und mit einem neuen Hochaltar versehen. Zahlreiche Skulpturen, die in den 1960ern und in den 70ern im Rahmen des Symposiums europäischer Bildhauer entstanden sind, zieren den Hügel rund um den Römersteinbruch. Der Steinbruch von St. Margarethen, der bereits den Römern bekannt war, ist einer der größten seiner Art in ganz Europa und beeindruckt durch seine schroffen Felswände ebenso wie durch seinen Fossilienreichtum. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes am Neusiedler See.